<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>lernerleben</title>
	<atom:link href="http://www.lernerleben.de/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.lernerleben.de</link>
	<description>anwenden . erleben . entdecken</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Feb 2012 08:51:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Not macht erfinderisch</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/not-macht-erfinderisch</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/not-macht-erfinderisch#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 13:40:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch-Training]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=3143</guid>
		<description><![CDATA[Ist es möglich, eine Präsentation in einer Fremdsprache zu halten, wenn man kein Wort der Sprache versteht? Eine inspirierende Geschichte &#8230; Als BWL-Studentin war Andrea oft in finanzieller Not. Eines Tages bot ihr ein Uni-Kollege eine einmalige Gelegenheit an, Geld zu verdienen und reisen zu können: Sie soll auf eine Vortragsreise durch Italien gehen und&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/not-macht-erfinderisch" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Ist es möglich, eine Präsentation in einer Fremdsprache zu halten, wenn man kein Wort der Sprache versteht? Eine inspirierende Geschichte &#8230;</h6>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-3095 image" title="woman business trip airport suitcase_200x307.shkl" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/12/woman-business-trip-airport-suitcase_200x307.shkl_.jpg" alt="" width="200" height="307" />Als BWL-Studentin war Andrea oft in finanzieller Not. Eines Tages bot ihr ein Uni-Kollege eine einmalige Gelegenheit an, Geld zu verdienen und reisen zu können: Sie soll auf eine Vortragsreise durch Italien gehen und in verschiedenen Städten eine Präsentation auf Italienisch zum Thema &#8220;Agrarpolitik in der EU&#8221; halten.</p>
<p>Das einzige Problem: sie konnte fast kein Italienisch!</p>
<p>Sie liess sich aber nicht davor abschrecken. Das Honorar war zu verlockend und Ihr Geldnot zu hoch.</p>
<p>Sie setzte sich an die Arbeit. Die erste Aufgabe bestand darin, viele Informationen zum Thema in ganz Europa zu sammeln. Dann schrieb sie die Präsentation auf Deutsch. Anschließend wurde das Präsentationsskript von ihrem italienischen Kollegen übersetzt.</p>
<p>Die nächste Aufgabe war es, die Präsentation so zu lernen, bis Andrea sie überzeugend vortragen konnte. Ob sie auch die vielen fachspezifischen Fragen des Publikums beantworten konnte, war immer noch ungewiss &#8230;</p>
<p>Die Vortragsreise war ein Erfolg und anschließend bekam Andrea mehrere neue Aufträge vom Auftraggeber. Zudem war die Reise ausschlaggebend für den weiteren Verlauf ihrer Karriere.</p>
<p>Wie hat sie es geschafft? </p>
<p>Das erfahren Sie im Audio-Interview mit Andrea. Das Transkript finden Sie hier: <a title="Transkript: interview mit Andrea" href="http://www.lernerleben.de/transkript-interview-mit-andrea" target="_blank">Transkript Interview mit Andrea Scalerandi</a></p>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F30697821&amp;show_artwork=true" frameborder="no" scrolling="no" align="right" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Durch positive Erfahrungen sich selbst überzeugen</h6>
<p>Für viele Menschen wäre es ein echtes Horrorszenario, eine Präsentation auf Englisch halten zu müssen. Aber wer solche Präsentationen bereits hinter sich hat, der verliert (oder zumindest relativiert) die Angst vor der Sprache.</p>
<p>Ein Kunde von mir war stets mit seinen Englischkenntnissen unzufrieden (&#8220;Ich mache zu viele Fehler&#8221;, &#8220;Meine Grammatik ist schlecht&#8221;). Obwohl ich ihm versichert habe, dass er bereits Fortschritt gemacht hatte, konnte er den Fortschritt nicht feststellen.</p>
<p>Bis er eines Tages von seiner Firma nach Australien geschickt wurde, um bei verschiedenen Kunden die neue Technik seiner Firma vorzustellen. Jeden Tag, die gleiche Präsentation, zwei Wochen lang. Jeden Tag wurde seiner Präsentationsstil geschickter und die Begeisterung des Publikums lauter.</p>
<p>Zurück in Deutschland hat sich seine Einstellung zu Englisch derart verändert, dass er sogar zu einer anderen Abteilung wechselte, wo jeden Tag Englisch gesprochen wird.</p>
<p>Diese Erfahrung war für ihn seine &#8220;Reifeprüfung&#8221;, der überzeugende Beweis dafür, dass er mit Menschen erfolgreich auf Englisch kommunizieren konnte. </p>
<h6>Der starke Wille</h6>
<p>Was Andrea geleistet hat, hätte ich normalerweise für unmöglich gehalten. Andreas Geschichte zeigt, dass wir Trainer unsere Kunden oft zu sehr unterschätzen. Wir warnen sie davor, sich zu überschätzen. Wir legen Lernziele fest, die so ausgewählt werden, dass sie ohne Mühe für unsere Kunden erreichbar sind. </p>
<p>Das ist natürlich alles sehr verantwortungsbewusst und lobenswert. Aber wollen wir unsere Kunden &#8220;bemuttern&#8221;? Und was ist mit dem Willen des Menschen? Ich kenne viele Menschen, die Unglaubliches erreicht haben, entweder weil sie ihr Ziel unbedingt erreichen wollten oder sie hatten keine andere Wahl. Und zwar auch in vielen Fällen <span style="text-decoration: underline;">ohne</span> die Unterstützung (oder vielleicht sollte das &#8220;die Einmischung&#8221; heissen) eines Trainers.</p>
<p>Andreas Geschichte zeigt uns allen, dass wir zweimal nachdenken sollten, bevor wir ein Lernziel als zu schwierig einstufen. Es könnte doch möglich sein!</p>
<p>Was ist Ihre Meinung?</p><div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/transkript-interview-mit-andrea" rel="bookmark" class="crp_title">Transkript: interview mit Andrea</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/eine-geschichte-uber-angst" rel="bookmark" class="crp_title">Eine Geschichte der Angst</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/no-english-please" rel="bookmark" class="crp_title">No English, please!</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/sinnengerechtes-lernen" rel="bookmark" class="crp_title">Sinnengerechtes Lernen</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund" rel="bookmark" class="crp_title">Englisch mit Ihrem inneren Schweinehund</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/not-macht-erfinderisch/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Transkript: interview mit Andrea</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/transkript-interview-mit-andrea</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/transkript-interview-mit-andrea#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 15:49:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=3113</guid>
		<description><![CDATA[Transkript Interview mit Andrea Scalerandi &#160; &#160; Andrea: Meine Geschichte. Es geht hier um die Geschichte wie ich in Italien einen Vortrag gehalten habe, ohne italienische Sprachkenntnisse zu besitzen und… Donal: Also gar keine? Andrea: Ganz wenig. Also ich würde es gerne so als Urlaubsitalienisch bezeichnen weil wir natürlich im Urlaub mit der Familie immer schon&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/transkript-interview-mit-andrea" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Transkript Interview mit Andrea Scalerandi</h6>
<p><iframe src="http://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F30697821&amp;show_artwork=true" frameborder="no" scrolling="no" align="right" width="100%" height="166"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Andrea:</strong> Meine Geschichte. Es geht hier um die Geschichte wie ich in Italien einen Vortrag gehalten habe, ohne italienische Sprachkenntnisse zu besitzen und…</p>
<p><strong>Donal:</strong> Also gar keine?</p>
<p><strong>Andrea:</strong> Ganz wenig. Also ich würde es gerne so als Urlaubsitalienisch bezeichnen weil wir natürlich im Urlaub mit der Familie immer schon in Italien waren und so die klassischen “Guten Tag”, “Auf Wiedersehen” und “Bitte”/”Danke” und so ein Paar Brocken, sage ich mal, hatte ich natürlich schon. Aber es reicht natürlich kaum um sachgerecht sprechen zu können. Und speziell hier ging es auch um ein Thema – die EEG, und die damals 11 Mitgliedsländer im Bezug auf die Landwirtschaft und die landwirtschaftlichen Problematiken zu durchleuchten. Das heisst also.</p>
<p><strong> Donal:</strong> Können Sie uns ein Bisschen über den Hintergrund. Sie waren damals Studentin..?</p>
<p><strong>Andrea:</strong> Ich war damals Studentin, hatte gerade angefangen BWL zu studieren in München und da ich von einer Familie herkomme, die sechs Kinder hatte, war es meinen Eltern nicht möglich das Studium zu finanzieren. Ich bekam ein sogenanntes „Büchergeld“, was auch wirklich nicht viel mehr, sodass ich permanent in der Not war, speziell in den Semesterferien, mein Lebensunterhalt für die folgenden Semestermonate der Uni-Lern- und Lehrtätigkeit finanzieren zu müssen.</p>
<p>Aus diesem Grunde suchte ich auch immer wieder Kontakt zu Menschen, die mir die Gelegenheit gaben, solche „Jobs“, wie wir sie damals nannten, also Ferienprojekte durchzuführen und immer auf diese Weise mein Lebensunterhalt sicherstellen zu können. </p>
<p>Und ein Freund von mir, Danello Gaspardo, war Italiener aus dem Friaul kam, der arbeitete an als HiWi, als Hilfswissenschaftler und wir hatten im Rahmen von verschiedenen Tätigkeiten – ich war auch Hilfswissenschaftlerin – einfach immer wieder miteinander zu tun und kam miteinander gut zu recht und es hat sich eine Freundschaft entwickelt.</p>
<p>Und er kam eines Tages auf mich zu und sagte, „Hör mal, Andrea, ich hätte da ein Projekt, ich glaube dass wäre was für dich.“ Und bin ich gleich hellhörig geworden und Nello erzählte mir, dass da ein Vortrag geplant wäre, in Italien, für die ANGA, dass ist die Associazione Nazionale Giovani Agricoltori, also die Nationale Jungbauern Gewerkschaft. Und die hatten diese Studie im Auftrag gegeben, wo landwirtschaftliche damals aktuelle Themen im Bezug auf die 11 Länder der EG vergleichend untersucht und analysiert werden sollten.</p>
<p>Und da ging es also um Berufsausbildung in der Landwirtschaft und landwirtschaftliche Gewerkschaften immer im Vergleich mit diesen anderen EG-Ländern, um Studium in der Landwirtschaft – ich erinnere mich auch ein großer Themenblock war damals die Flächenstilllegung, die wurde noch prämiert, um die Überproduktion zurückzufahren. Alle dieser Themen sollten eben in diesen Vortrag zusammenfließen. Ich hatte jetzt mit Landwirtschaft nicht so viel am Hut, natürlich. </p>
<p>Das war mir ein ganz neuer Themenkreis aber <span class="pullquote">ich halte mich für einen durchaus aufgeschlossenen Menschen, ich habe einfach gesagt „Das klingt schon interessant“</span>. Und was mich etwas lockte an dieser Studie, an diesem Projekt, das war, dass ich auch in verschiedene Länder reisen dürfte und, also ich bin in Strassburg gewesen, in Paris, in Brüssel, um eben da auch Kontakte zu suchen, zu den örtlichen EG-weiten Vertretern von Gewerkschaften, von Studentenorganisationen, und so weiter.</p>
<p>Und das hat mich gelockt. Ich bin immer gerne unterwegs gewesen, gerne gereist und habe gesagt „Nello, du, ich mache das“. Und dann hat er mir also auseinandergesetzt, wie das mit der Vergütung sei und es war also alles sehr sehr verlockend und dazu eben die Perspektive, auch reisen zu können, dass ich also richtig begeistert war und darauf richtig eingesprungen bin.</p>
<p>Das war im Februar / März hat er mir zum ersten mal davon erzählt, 1988 und der End-Termin oder diese Vortragsreise war Anfang Dezember, 1988. Das waren 3/4 Tage, wo ich eben unterwegs war. Danello ist auch mitgekommen. Er hat dann immer so ein Paar einleitende Worte gesagt und hat mir auch in der Umsetzung der italienischen Sprache dann geholfen, denn das Ganze müsste auf Italienisch passieren, der Auftraggeber war die ANGA, diese italienische Jungbauern Gewerkschaft.</p>
<p>Und in den folgenden Monaten habe ich das Projekt strukturiert und habe mir meine ganzen Reisepläne zurechtgelegt, dieses ganze Material zusammengetragen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil ich auch gut Französisch konnte und eben das war in der EG einfach die Amtsprache Nummer 1 ist und von daher hatte ich gar keine Probleme da Kontakte zu knüpfen, ins Gespräch zu kommen und meine Informationen einzusammeln. Und dann habe ich das aufbereitet <span class="pullquote">und dann stand ich vor dem Problem „Ja, verflixt, wie kriege ich das denn jetzt kommuniziert“ </span>an die italienischen Zuhörer, die ja bekanntermaßen wenig Fremdsprachenkenntnisse haben.</p>
<p>Dann kam Nello und ich eben überein, dass es natürlich auf Italienisch stattfinden solle und ich stellte fest, ich kann überhaupt kein Italienisch außer meinen Urlaubsbrocken. Und ich habe dann wirklich Schweißausbrüche gekriegt, weil ich mir sagte, „Wie kriege ich das jetzt gebacken“, dass ich meine Resultate auch wirklich vortragen kann. Und Nello bot mir dann an, die Texte, die ich geschrieben hatte, also das Rede- oder Vortragsskript, zu übersetzen auf Fachitalienisch, sage ich mal, und ich müsste das Ding dann irgendwie mündlich vortragen und da haben wir überlegt: „Klar kann ich mir da hinstellen und das einfach ablesen“. Aber das kommt dann nicht gut an bei den Leuten, man muss ja, Empathie mitbringen und Überzeugensarbeit leisten. <span class="pullquote">Man möchte auch, dass es eine schöne Präsentation ist, nachdem man Monate lang da darauf hingearbeitet hat und dann dachte ich mir auch „Was machst du jetzt? Die Situation ist jetzt ziemlich ausweglos“</span> und habe dann die mir damals so anscheinend einzigen Ausweg gefunden, den man eben dann wählen kann, sprich, man sieht sich als Schauspieler in eigener Sache und lernt diesen Text, den man sich vorher zurecht und wohlformuliert zurechtgelegt hatte, lernt man auswendig und trägt ihn dann vor. Und das habe ich dann auch getan. Es hat natürlich lange gedauert bis ich das so richtig drin hatte im Kopf, aber&#8230;</p>
<p><strong>Donal</strong>: Ich würde gerne wissen, wie Sie das verinnerlicht haben.</p>
<p><strong>Andrea</strong>: Ich hatte ja den Text selber geschrieben. Das ist schon mal ein Vorteil. Es war nicht irgendwas, was, ein Textpassage aus einem Buch oder so, oder aus einem Theaterstück, die Schauspieler das dann so auswendig lernen müssen. Das heisst, ich habe ihn selber geschrieben, ich kannte die Abfolge der Argumente, ich kannte die Gliederung der einzelnen Kapitel. Das war mir natürlich absolut verinnerlicht nachdem ich mir Monate lang mit diesem Thema auseinander gesetzt hatte, sodass von daher die Gedächtnisleistung, die ein Schauspieler erbringt sicherlich in meinem Falle geringer war, weil mir einfach die Abfolge der einzelnen Punkte schon bekannt und wirklich absolut im Schlaf geläufig war. Es ging mehr so darum, wie formuliere ich das, welches Wort statt einem anderen, <span class="pullquote">wie sieht so ein italienischen Satz richtig aus</span> und das müsste ich natürlich schon lernen, klar, das war sture Lernarbeit.</p>
<p><strong>Donal:</strong> Wie?</p>
<p><strong>Andrea:</strong> Durch stetes Wiederholen. Ich denke heute, das ist auch das was vielleicht viele vergessen, die vor Stilikonen im Theater und im Showbusiness stehen, wie viel Lernerei da im Hintergrund stattfindet. Es ist eben keine Show wie so ein Entertainment, wo ein Schlüsselwort kommt und dann kann man frei Schnauze reden, ich muss hier wirklich die technischen Wörter wissen, es sollte flüssig klingen, das heisst, auch diese kleinen Füllwörter wichtig sind, die Überleitungen müssen passen. Ich hatte dann diese Bildchen, die man auf Tageslichtprojektor an die Wand geworfen hatte, natürlich immer wieder als Anhaltspunkt. Und, ich denke heute, wenn man sich sehr intensiv mit einem Thema befasst, dann kann man so aus dem Vollen schöpfen, dass man an Argumenten eigentlich nicht arm ist. Und für mich die Schwierigkeit war eigentlich dann eher das Feedback der Zuhörer richtig zu verstehen. Die sprachen auch nur Italienisch.</p>
<p><span class="pullquote">Und am Ende so eines Vortrages kamen dann immer die Fragen nach den Fragen</span>, die vielleicht noch offen waren und da hatte ich dann tatsächlich das Problem, das Leute aus ganz Italien, in Dialekt, in gefärbter, der eine sprach schnell, der andere langsam, dass die mir Fragen stellten und eben ich da die richtige Antwort zu finden müsste, die ich natürlich von der Sache her wusste, aber ich müsste wissen, welche Sachen geht’s dem eigentlich, dem Fragenden. Und die stellten dann ihre Fragen und ich versuchte da irgendwelche Schlüsselwörter, die mir eben bekannt waren, herauszuhören, zu verstehen und die Paragraphen, die dazu gehörten, die habe ich einfach noch mal wiederholt, weil wie sollte ich es anders bewerkstelligen auf Italienisch.</p>
<p>Das heisst, war das wirklich auch der Limit an dem Vortrag, dass ich eben vielleicht Fragen auch nicht richtig verstanden habe, Dinge als Schlüsselbegriffe identifiziert habe, die aber nicht den Kern der Frage betrafen, dann fragte der noch mal und beschrieb seine Frage mit anderen Worten und dann kam vielleicht ein andere Begriff, „ah ja, den kenne ich auch – das ist Kapitel 2, Absatz 3“ und dann habe ich Kapitel 2, Absatz 3 noch mal wiederholt und auch die Folie noch mal aufgelegt, und so. Das sehe ich in der Nachschau damals auf der Heimreise, habe ich es mir nochmals durch den Kopf gehen lassen, das war tatsächlich vielleicht die große Leistung.</p>
<p>Das Auswendiglernen und Memorieren von Textstellen oder auch längeren Texten, das sehe ich nicht als große Leistung an. Schwieriger ist immer die Interaktion, die Kommunikation, das ist auch der Unterschied zwischen aktiver und passiver Sprachbeherrschung. Einer, der passiv die Sprache beherrscht, sowie ich damals, der kann eben nicht selber sprechen, sondern kann nur empfangen vom Gegenüber und eben auf Schlüsselwörter in meinem Falle lauschen und sagen darauf will er daraus, das ist der Punkt. Während der aktiv Kommunizierende eben auch den Sinnzusammenhang einer Frage, eines Satzes und so weiter erfassen kann und natürlich anders reagieren kann. Das ist sicherlich mein Limit gewesen und ich habe das auch wirklich so empfunden, weil Fragen wiederholt werden müssten bis ich verstanden hatte, was wollte der eigentlich und dann habe ich eben diesen Textteilen wiederholen können und ich hoffe, dass es dann klar geworden ist, vielleicht haben sie es einfach aufgegeben aus Verzweifelung.</p>
<p>Aber heute denke ich, das war ein interessantes Projekt für mich. Ich hatte sicherlich viele Angst vor dieser Vortragsreise, denn wenn man so eine fremde Sprache überhaupt nicht spricht und das nur so wie ein Schauspieler reproduziert irgendwo so ein Text, dann hat man natürlich dieses Lampenfieber, oder diese Angst einfach zu versagen, um sich nicht so verständigt zu machen und die Dinge nicht so kommunizieren zu können wie man gemeint hat. Und es geht doch oft um fachliche Nuancen. Und diese Angst habe ich auch sehr natürlich immer wieder verarbeitet in der Phase der intensivsten Vorbereitung, die Tage vorher, in der Reise, in der Nacht habe ich auch natürlich nicht geschlafen, sprichwörtlich das Lampenfieber und die schlaflose Nacht davor.Aber, bei mir ist es immer so, wenn ich dann reingehe, in solche Angst- oder Stresssituationen, dann bin ich oft und zu meiner eigenen Überraschung erstaunlich gefasst.</p>
<p>Aber, bei mir ist es immer so, wenn ich dann reingehe, in solche Angst- oder Stresssituationen, dann bin ich oft und zu meiner eigenen Überraschung erstaunlich gefasst.<br /> Damals als junger Mensch, ich war damals 22 Jahre alt, Studentin, da geht man sicherlich noch anders um, man ist da sportlicher, würde ich sagen, man nimmt das zwar zur Kenntnis aber man denkt so, das wird schon werden, irgendwie klappt das schon, während heute und 20 Jahre später ich mir natürlich auch sage, es liegt einfach sehr viel an einer ganz genauen Vorbereitung.</p>
<p><span class="pullquote">Heute bekämpfe ich Auftrittsängste durch eine vielleicht überpenible Vorbereitung. </span>Und damals war es mehr so, „irgendwie wird’s schon gehen“ und „Ich schaffe das schon“ und „Ich habe alles dabei und kann mich an meinen Folien entlanghangeln“. Das heisst, der Umgang mit Angst, mit Stress in solchen Vortragssituationen hat sich geändert, ist aber gleichzeitig auch ein starker Motivator, weil man möchte, ja, <em>Bella Figura</em> machen, man möchte, ja, gerne sich gut präsentieren und auch die Ergebnisse dieser Monate langen Mühen einfach richtig rüberbringen, weil man Akzeptanz für die eigenen Kenntnisse, Unterstützung, Applaus letztendlich und das denke ich, das ist mir gut gelungen, weil ich eben auch vielleicht diese Sportlichkeit zuletzt hatte, die mir geholfen hat, im Umgang mit der Fragensituation am Ende wieder gut klar zu kommen.</p>
<p>Ich kann mir schon vorstellen heute, dass der eine eine Frage stellt und das wohlformuliert und dann sieht er, die da vorne hat es nicht kapiert hat, ich meinte was anderes. Dann fragt er noch mal nach. Und solche Dinge. Ich kann mich auch erinnern, da war ein Hörer, so ziemlich im Mitterfeld, er hat so ein Kugelschreiber, der hat er immer wieder auf der Armlehne an und ausgeklickt und das hat immer so geklickt, es hat mich wahnsinnig aus dem Konzept gebracht. Da habe ich kurzzeitig auch meine Zeile sozusagen verloren, mein Text verloren, den müsste ich wiederfinden. Alle dieser Pannensituationen sind mir durchaus geläufig und da war eine Folie vertauscht. Das passiert einfach wenn man aus dem Konzept gebracht ist.</p>
<p>Aber ich denke heute, ich habe sehr viel dabei gelernt über mich selber, über meine Grenzen und ich denke, ich habe viel positives Feedback gehabt, sodass ich denke es ist angekommen, die Message, die ich vermitteln wollte, die Informationen sind rübergekommen, sie waren aufnehmbar trotz des Sprachhemmnisses, trotz des Hemmnisses in dieser aktiven Kommunikation und, wie gesagt, ich habe im Nachfeld immer wieder solche Projekte auch für die ANGA machen dürfen, konnte dann natürlich im Laufe der Zeit immer besser selber Italienisch. Ich habe auf dieser ersten Vortragsreise auch meinen späteren Mann kennen gelernt und das ist natürlich noch mal eine ganz andere Motivation auf eine fremde Sprache zuzugehen. Das hat mir natürlich später auch geholfen, gut mit solchen weiteren Projekten dann umzugehen.</p>
<p><strong>Donal:</strong> Was würden Sie jemandem sagen, der Angst vor Präsentationen hätte, der meint „Ich kann das nicht“?</p>
<p><strong>Andrea:</strong>  Ich denke, Angst, muss jeder selber ein Bisschen herausfinden, wie er mit seiner persönlichen Angst umgehen kann. Angst ist auch nicht gleich Angst. Es gibt Leute, die haben mehr Angst vor einem großen Publikum zu sprechen, vor einem großen Auditorium zu stehen. Andere haben vielleicht mehr Angst in kleiner Runde vor Experten zu sprechen und sich da zu präsentieren mit eigenen Ideen. <span class="pullquote">Ich denke, das Beste ist, eine gewisse Sportlichkeit gepaart mit einer sehr bewussten Einschätzung der eigenen Ressourcen in diesen Momenten.</span> Und das kann man eigentlich nur durch Ausprobieren herausfinden. Also, je öfters man in solche Situationen kommt, desto besser lernt man mit dem da entstehenden Stress auch umzugehen und eben diese letzten Reserven zu mobilisieren.</p>
<p>Damals hat mich einer mit seinem blöden Kugelschreiber aus dem Konzept gebracht. Heute juckt das mich überhaupt nicht mehr. Und wenn sie alle mit dem Kugelschreiber herumspielen würden. Es gibt Dinge, die verändern die eigene Erfahrung und damit auch den Umgang mit sich selber. Man mobilisiert eben, wie ich meine, in sicherlich irgendwo als extrem empfundenen Situationen noch mal Kräfte, die man im Normalfall gar nicht mobilisieren könnte.</p>
<p>Das heisst, ich würde jemandem empfehlen, der Angst hat vor gewissen Situationen gerade diese sehr bewusst auch immer wieder aufzusuchen, solche Situationen, so wie man sagt, eine, der Höhenangst hat, er muss anfangen zu klettern – erst 1 Meter, dann 2 Meter, und so weiter, sich langsam steigern und das kann man mit Angst auch. Schlimmer ist glaube ich wenn man mit Angst nicht fair umgeht, das heisst, sie unterdruckt und aus diesem Grund, weil man eben Angst hat, den Dingen, den Erfahrungen aus dem Weg geht. <span class="pullquote">Das meine ich, ist nicht der richtige Weg, sondern der viel bessere ist wirklich diesen Dingen zu stellen und einfach da auch zu sagen „Ich schaffe das“, „ich kann das“</span>, dieses Selbstvertrauen zu entwickeln und auch dieses Vertrauen zu haben in den eigenen Fähigkeiten. Letztendlich kommt man aus dieser Situation heraus, es ist nichts Lebensbedrohliches vor irgendwelchen Menschen hier aufzutreten und was darzustellen.</p>
<p>Eine Vorbereitung könnte tatsächlich sein, Zuhause mal bei einer Familienfeier eine kleine Rede zu halten, oder ein Gedicht vorzutragen und das dann auszuweiten auf einer Hochzeitsgesellschaft vielleicht, beruflich einfach auch immer mal sich anzubieten und zu sagen, ich würde mich für dieses Projekt zur Verfügung stellen und das dann auch präsentieren, da nicht den Angst auslösenden Vorgehen aus den Weg zu gehen sondern wirklich auch zu sagen, ich suche diese Situation, weil ich sie bewältigen möchte. Ich möchte meine Angst in den Griff kriegen und das ist natürlich ein super Gefühl hinterher, so wie jeder Sportler, der da vielleicht vor Auftritten oder vor Wettkämpfen vielleicht Angst hat und hinterher stolz ist, wenn er doch ans Ziel gekommen ist, vielleicht eine Medaille bekommen hat und so weiter. Ich denke, das ist sehr ähnlich.</p>
<div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/not-macht-erfinderisch" rel="bookmark" class="crp_title">Not macht erfinderisch</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/eine-geschichte-uber-angst" rel="bookmark" class="crp_title">Eine Geschichte der Angst</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund" rel="bookmark" class="crp_title">Englisch mit Ihrem inneren Schweinehund</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/trainer-als-coach-und-mentor" rel="bookmark" class="crp_title">Trainer als Coach und Mentor?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/grammatik-that-the-way-them-things-be" rel="bookmark" class="crp_title">Grammatik &#8211; that the way them things be</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/transkript-interview-mit-andrea/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Grammatik &#8211; that the way them things be</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/grammatik-that-the-way-them-things-be</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/grammatik-that-the-way-them-things-be#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 18:38:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Grammatik]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=2992</guid>
		<description><![CDATA[Ist das Lernen von Grammatikregeln der einzige Weg, eine Sprache zu meistern? Viele Menschen sagen, dass sie Grammatik hassen &#8211; zu viele Präpositionen, Zeitformen, Verben und komplizierte, verwirrende Ausnahmen, die den Spaß am Lernen verderben. Gleichzeitig sind sie der Überzeugung, dass man um die Grammatik nicht herumkommt. Man muss die ‚Regeln’ &#8211; das ‚Warum’ der&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/grammatik-that-the-way-them-things-be" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Ist das Lernen von Grammatikregeln der einzige Weg, eine Sprache zu meistern?</h6>
<p>Viele Menschen sagen, dass sie Grammatik hassen &#8211; zu viele Präpositionen, Zeitformen, Verben und komplizierte, verwirrende Ausnahmen, die den Spaß am Lernen verderben. Gleichzeitig sind sie der Überzeugung, dass man um die Grammatik nicht herumkommt. Man muss die ‚Regeln’ &#8211; das ‚Warum’ der Sprache &#8211; kennen, sonst wird man die Sprache nie richtig lernen.</p>
<p>Weil diese und andere Überzeugungen viele Menschen davon abhalten, Englisch (oder andere Sprachen) zu lernen, ist es sinnvoll, sie zu hinterfragen:</p>
<h6>Überzeugung 1: Grammatik ist die unverzichtbare Anleitung der Sprache</h6>
<p><img src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/10/anleitung.jpg" alt="" title="anleitung" width="150" height="151" class="alignright size-full wp-image-2117" />Wenn Sie eine Videokamera benutzen, ist eine Anleitung hilfreich, um die Handhabung der Kamera zu erlernen. Aber wenn Sie schöne Filme drehen möchten, gilt es, auszuprobieren und zu experimentieren.</p>
<p>Eine Sprache ist nicht bloß eine Sammlung von Regeln, deren Erlernen automatisch zum Erfolg führt. Die Grammatikregeln sind lediglich der Versuch, die Struktur der Sprache zu beschreiben &#8211; eine Beschreibung, die nie 100% vollständig und umfassend sein kann. Außerdem ist Kommunikation mehr als die Summe der Wörter, die verwendet werden, um eine Botschaft mitzuteilen. Die Grammatik kann z.B. kulturelle Aspekte des Sprachgebrauchs nicht beschreiben. Ein tiefes Verständnis der Grammatik bedeutet deshalb nicht automatisch, dass man besser kommunizieren kann. </p>
<h6>Überzeugung 2: Die Grammatik enthält klare Regeln, die befolgt werden müssen</h6>
<p>Vielleicht haben Sie den Titel dieses Artikels gelesen und gedacht: &#8220;Das kann kein korrektes Englisch sein&#8221;. Und Sie haben teilweise Recht. In diesem Fall handelt es sich um eine bestimmte Art von Dialekt &#8211; den sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Afroamerikanisches_Englisch" title="Wikipedia on Black Vernacular" target="_blank">&#8220;Black Vernacular&#8221;</a> &#8211; der in vielen Städten der USA gebräuchlich ist. Dieser Dialekt hat seine eigenen Grammatikregeln, die sich wesentlich vom Standardenglisch unterscheiden und als &#8216;falsch&#8217; betrachtet werden könnten. Aber kann man einen Dialekt überhaupt als &#8216;falsch&#8217; betrachten? </p>
<p>Oft ist es nicht eine Frage von richtig oder falsch, sondern von wo, wie und wann unterschiedliche Ausdrucksformen verwendet werden. Der bewusste Regelbruch ist auch ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Gebrauchs einer Sprache!</p>
<h6>Überzeugung 3: Man muss immer wissen, <em>warum</em> etwas so ist</h6>
<div class="image"><img src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/01/qmark4.png" alt="" title="qmark4" width="208" height="150" class="alignleft size-full wp-image-1173" /></div>
<p>Der Engländer sagt: “I am working <strong>on</strong> the weekend” und nicht &#8220;<strong>to</strong> the weekend&#8221; oder &#8220;<strong>of</strong> the weekend&#8221;. In einem Grammatikbuch finden Sie eine Erklärung der Verwendung von &#8220;on&#8221;, &#8220;to&#8221; und &#8220;of&#8221; &#8211; allerdings ist die Erklärung weniger hilfreich als zu akzeptieren, dass es &#8220;einfach so&#8221; ist. In meiner Erfahrung machen viele Erklärungen erst dann Sinn, wenn ich den Stoff bereits verinnerlicht habe. Eine Erklärung brauche ich jedoch nicht mehr!</p>
<p>Sie haben Ihre Muttersprache erfolgreich gelernt, obwohl Sie die deutsche Grammatik (meist) nie bewusst gelernt haben. Stattdessen haben Sie die richtige Ausdrucksform kontext- und situationsabhängig gelernt und angewandt. Das ‚Was’ und nicht das ‚Warum’ war damals entscheidender. </p>
<p>Wenn eine Erklärung wirklich hilfreich ist und einen ‚Aha-Effekt’ auslöst, dann gibt es nichts dagegen einzuwenden. Allerdings sollte der Fokus nicht immer auf dem ‚Warum’ liegen.</p>
<h2>Warum &#8211; Nur ein Teil des Ganzen</h2>
<p>Das ‚Warum’ ist nur ein Teil des Ganzen, genauso wie ein Rechteck nur ein Teil eines Quadrats ist. Statt nach dem Warum zu fragen, kann man auch:</p>
<ul>
<li>die Sprachen vergleichen &#8211; die Unterschiede kennen lernen. Beispiel: &#8220;Ich hätte es früher sagen sollen&#8221;, auf Englisch: &#8220;I should have said earlier&#8221; (wortwörtlich übersetzt: &#8220;Ich sollte haben gesagt früher&#8221;). Komplett anders, oder? </li>
<li>Gemeinsamkeiten aufspüren &#8211; wann die ‚Regeln’ der Muttersprache und der Zielsprache gleich sind. Beispiel: &#8220;Ich habe ein Auto&#8221; und &#8220;I have a car&#8221;. 1:1 übersetzbar.</li>
</ul>
<h6>Vergleichen und Gemeinsamkeiten finden</h6>
<p>Beispiel: Sie möchten wissen, wann man im Englischen „the“, „a“ oder gar keinen Artikel benutzt. Leider gibt es allein für diese Thematik 25 verschiedene Regeln, die man verinnerlichen muss. </p>
<p><img src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/10/boots-all_bearbeitet-2.jpg" alt="" title="boots-all_bearbeitet-2" width="158" height="270" class="alignright size-full wp-image-2129" />Statt einer langen Erklärung habe ich für Sie ein <a href="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/10/a-the-nothing.pdf" target="_blank">Blatt mit Beispielsätzen auf Englisch</a> vorbereitet. Die Aufgabe besteht darin, die Verwendung von &#8220;<strong>a</strong>&#8220;, &#8220;<strong>the</strong>&#8221; oder <strong>keinem Artikel</strong> (<strong>X</strong>) in den englischen Sätzen mit der deutschen Sprache zu vergleichen. Welche Sätze sind im Deutschen gleich? Welche nicht? Am Schluss bleiben nur die Ausnahmen, die gelernt werden müssen.</p>
<p>Anhand der Liste können Sie feststellen, dass es nur eine kleine, überschaubare Anzahl von Situationen gibt, in denen sich die englischen Regeln von den deutschen Regeln unterscheiden. </p>
<h6>Wie hilft uns der Sprachvergleich beim Sprachenlernen?</h6>
<ul>
<li>Durch den Sprachvergleich der Muttersprache mit der Zielsprache werden die strukturellen Unterschiede deutlich. </li>
<li>Das Gespür für die strukturellen Unterschiede zwischen Ziel- und Muttersprache ist die Vorstufe des sogenannten Sprachgefühls. Lernen Sie nicht die Regel – die Beschreibung des „Tricks“ -, sondern gleich den „Trick“ selbst.</li>
</ul>
<p>Wenn Ihnen der Name &#8220;Vera Birkenbihl&#8221; bekannt vorkommt, dann wissen Sie, dass sie eine eigene Methode auf Basis der des Vergleichens entwickelt hat. Vielleicht benutzen Sie diese bereits entweder bewusst oder unbewusst. Sie müssen nicht gleich eine neue Methode lernen (obwohl die Birkenbihl-Methode auch sehr hilfreich ist). Sie müssen nur die Sprache auf Ihre Art und Weise verinnerlichen. Dabei stellt die Vergleichsmethode ein weiteres Werkzeug dar. </p>
<p>Viel Spaß dabei.</p>
<h6>Was ist Ihre Meinung zum Thema? Ich freue mich auf Ihren Kommentar!</h6>
<div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/trainer-als-coach-und-mentor" rel="bookmark" class="crp_title">Trainer als Coach und Mentor?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund" rel="bookmark" class="crp_title">Englisch mit Ihrem inneren Schweinehund</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/wie-isst-man-einen-elefanten" rel="bookmark" class="crp_title">Wie isst man einen Elefanten?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/transkript-interview-mit-andrea" rel="bookmark" class="crp_title">Transkript: interview mit Andrea</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/not-macht-erfinderisch" rel="bookmark" class="crp_title">Not macht erfinderisch</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/grammatik-that-the-way-them-things-be/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Englisch mit Ihrem inneren Schweinehund</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 10:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch-Training]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=2579</guid>
		<description><![CDATA[Wie Sie und Ihr innerer Schweinehund zusammen Englisch lernen können Haben Sie es satt, Artikel zu lesen, die Ihnen Erfolg versprechen, wenn Sie den &#8220;10 einfachen Schritten&#8221; folgen? Oder wie die Tricks der Hochleistungssportler oder Top-Manager Ihnen helfen können, gezielt und effizient Ihre Arbeit in Einklang mit Ihrem Leben zu bringen? Es wird  ein Buch&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>Wie Sie und Ihr innerer Schweinehund zusammen Englisch lernen können</h6>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2611 image" title="hermes-asleep-grass_250x188.shkl" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/11/hermes-asleep-grass_250x188.shkl_.jpg" alt="" width="250" height="188" />Haben Sie es satt, Artikel zu lesen, die Ihnen Erfolg versprechen, wenn Sie den &#8220;10 einfachen Schritten&#8221; folgen? Oder wie die Tricks der Hochleistungssportler oder Top-Manager Ihnen helfen können, gezielt und effizient Ihre Arbeit in Einklang mit Ihrem Leben zu bringen?</p>
<p>Es wird  ein Buch zum Thema vorgestellt oder irgendein &#8220;Erfolgs-Kurs&#8221; angeboten, der diesen Erfolg selbstverständlich garantiert.</p>
<p>Sie reagieren mit Erleichterung (&#8220;Endlich die Rettung in Not&#8221;) oder mit Misstrauen (&#8220;Ja, aber ICH bin die Ausnahme&#8221;, oder &#8220;Er will bloß mein Geld haben&#8221;). Es gibt nichts Schlimmeres als falsche Versprechungen, oder?</p>
<p>Ich hingegen verspreche gar nichts. Ich kenne Sie überhaupt nicht. Ich finde die Vorstellung von &#8220;Sie müssen nur X tun und dann lernen Sie Englisch mit Erfolg&#8221; geradezu beleidigend. Der Mensch ist viel zu kompliziert, um sich von Motivationstipps überzeugen zu lassen.</p>
<p>Ich werde allerdings eine Aussage machen, die wirklich wahr ist:</p>
<p class="image"><span style="color: #000000;">Jeder kann eine (oder mehrere) Fremdsprache(n) erfolgreich lernen, wenn er sich dazu entschlossen hat. </span></p>
<p>So einfach ist es. Ich weiss, dass es stimmt, weil ich mit vielen Menschen gearbeitet habe, die fest davon überzeugt waren, dass zwar <em>andere Menschen </em>Englisch lernen könnten, <em>sie</em> hingegen würden es nie schaffen, weil&#8230;. Es folgt dann eine Reihe von Gründen, warum es speziell in ihrem Fall nicht gelingen wird. Trotzdem haben diese Menschen alle Englisch gelernt.</p>
<p>Sind Sie noch da? Gut. Dann schreibe ich weiter.</p>
<h6>Der beste aller Sündenböcke</h6>
<p>Meine Aussage ist 100% richtig. Jeder kann es schaffen. Es gibt allerdings einen Haken. <strong>Man muss es wollen</strong>. Der Grund, warum so viele Menschen die Motivation nicht aufbringen können, ist nicht, weil sie zu faul, zu alt oder nicht intelligent bzw. nicht talentiert genug sind. Es fehlt ihnen nicht wirklich an Geld oder Zeit, und die Sprache ist nicht zu schwierig zu lernen. Schuld daran ist der innere Schweinehund!</p>
<p>Der innere Schweinehund, den man verzweifelt versucht zu überwinden &#8230;</p>
<div id="attachment_2659" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-2659" title="donal-hermes_200x257.shkl" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/11/donal-hermes_200x257.shkl_.jpg" alt="" width="200" height="257" /><p class="wp-caption-text">So behandelt man seinen Schweinehund</p></div>
<p>Ich allerdings mag Hunde und weiss, dass der Schweinehund unfair als Sündenbock abgestempelt wird. Wenn ein Hund &#8220;bellt&#8221;, dann bellt er aus gutem Grund. In der Tat ist er kein <em>Schweine</em>hund, sondern ein <em>Wachhund</em>. Der loyale Wachhund verscheucht Feinde (&#8220;Ich muss unbedingt&#8230;&#8221;) und bleibt ruhig oder wedelt sogar begeistert mit dem Schwanz, wenn willkommene Gäste im Kopf da sind (&#8220;Hmm&#8230; Ein Bier oder zwei in der Kneipe?&#8230;&#8221;). Er weiß ganz intuitiv, was Sie wollen und wie er Sie dazu bringt, etwas zu tun. Wenn Sie und Ihr Schweinehund sich einig sind, dann schalten alle Ampeln auf grün.</p>
<p>Dieser Schweinehund legt Ihre Prioritäten im Leben fest und schützt Sie vor unnötigen zusätzlichen Aufgaben oder Belastungen. Es ist also nicht schlecht, sondern gut, dass Sie diesen inneren Schweinehund haben. </p>
<p>Vor allem erkennt der Schweinehund eine Wahrheit, die Sie nie offen zugeben würden: <strong>Sie wollen Englisch nicht wirklich lernen</strong>. &#8221;Schwachsinn&#8221;, sagen Sie. Es stimmt. Sie werden es nie zugeben, weil jeder angeblich Englisch lernen sollte und jeder weiss, dass man Englisch braucht, um im Leben voranzukommen.</p>
<p>Natürlich wollen Sie Englisch <em>sprechen können</em>. Die Sprache <em>lernen</em> wollen Sie aber nicht. Wenn Sie das zugeben würden, dann würde es bedeuten, dass Sie nicht im Leben vorankommen wollen und daher kein Ehrgeiz hätten. </p>
<p>Die gute Nachricht, die der Schweinehund bereits kennt: Ihre aktuellen Englischkenntnisse stimmen 100% mit Ihrem momentanen Bedarf überein. Wirklich. Ihr Wortschatz, Ihre Grammatik, Ihre Aussprache, usw. sind mit aller Wahrscheinlichkeit sogar besser als tatsächlich momentan notwendig ist. </p>
<p>Habe ich Sie jetzt verwirrt? Lassen Sie mich erklären.</p>
<p>Wenn Sie mich fragen würden, ob meine Chinesischkenntnisse für meinen aktuellen Bedarf ausreichend sind, dann würde ich positiv auf Ihre Frage antworten. Ich kann kein Chinesisch (außer einigen Begrüßungen). Da ich Chinesisch nicht in meinem Alltag brauche, reichen meine Kenntnisse völlig aus. Es wäre ganz nett, wenn ich Chinesisch sprechen könnte, aber ich mache mir deshalb keine Vorwürfe, weil ich Chinesisch einfach nicht brauche. Sollte ich irgendwann einen Bedarf feststellen (zum Beispiel, wenn ich Besuch aus China bekommen würde), dann würde ich z.B. ein Paar Brocken lernen, um die Gäste zu begrüßen. Sonst nichts. Sollte sich der festgestellte Bedarf später ändern, würde ich entsprechend handeln.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2682 image" title="hermes-sofa-cropped_250x174.shkl" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/11/hermes-sofa-cropped_250x174.shkl_.jpg" alt="" width="250" height="174" />Ähnlich ist es mit Ihnen und Ihren Englischkenntnissen. Wenn Sie keinen echten Bedarf haben, dann reichen Ihre Kenntnisse aus. Sobald Sie einen echten Bedarf feststellen, handeln Sie. Leider haben Menschen die Tendenz, die Sache ein bisschen zu übertreiben und zu versuchen, zu viel zu tun. Sie geraten in Panik und meinen, sie sollten am besten übermorgen perfekt in Englisch sein. Schnell zum Sprachkurs&#8230;. </p>
<p>Der Schweinehund weiß aber, was Sie wirklich brauchen, und auch, wie viel Aufwand tatsächlich ausreicht. Er stellt fest, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht und wann, wo und wie Sie lernen werden (oder nicht). Nicht mehr und nicht weniger. </p>
<p>Sie glauben mir nicht? Tut mir Leid. Dagegen kann ich nichts machen. Ich habe nur eine Bitte: Das nächste Mal, wenn Ihr innerer Schweinehund Ihre Pläne sabotiert, die englischsprachige Welt zu erobern, sagen Sie, statt ihn zu beschimpfen und für faul zu halten, einfach mal: &#8220;Braver Junge&#8221; &#8230;</p>
<div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/suechtig-nach-sprachen" rel="bookmark" class="crp_title">Süchtig nach Sprachen?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/no-english-please" rel="bookmark" class="crp_title">No English, please!</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/not-macht-erfinderisch" rel="bookmark" class="crp_title">Not macht erfinderisch</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/transkript-interview-mit-andrea" rel="bookmark" class="crp_title">Transkript: interview mit Andrea</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/trainer-als-coach-und-mentor" rel="bookmark" class="crp_title">Trainer als Coach und Mentor?</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Süchtig nach Sprachen?</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/suechtig-nach-sprachen</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/suechtig-nach-sprachen#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 16:38:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lernart & Lerntyp]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederholen]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=1832</guid>
		<description><![CDATA[Wie Sie aus der menschlichen Vorliebe für den nächsten &#8220;Kick&#8221; Ihre eigene Strategie für das erfolgreiche Sprachenlernen entwickeln können. Warum muss niemand an einem Kurs teilnehmen, um sich das Kaffeetrinken anzugewöhnen? Warum braucht man keinen Lehrer, um erfolgreicher Bier-Trinker zu werden? Beide Tätigkeiten sind ein Paradebeispiel dafür, wie entscheidend die Motivation für den Erfolg ist.&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/suechtig-nach-sprachen" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6><span style="font-size: large;">Wie Sie aus der menschlichen Vorliebe für den nächsten &#8220;Kick&#8221; Ihre eigene Strategie für das erfolgreiche Sprachenlernen entwickeln können.</span></h6>
<div class="image"><span style="font-size: large;"><img class="alignleft size-full wp-image-1928" title="coffee-pot" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/10/coffee-pot.jpg" alt="" width="200" height="306" /></span></div>
<p><span style="font-size: large;"><em>Warum muss niemand an einem Kurs teilnehmen, um sich das Kaffeetrinken anzugewöhnen? Warum braucht man keinen Lehrer, um erfolgreicher Bier-Trinker zu werden? Beide Tätigkeiten sind ein Paradebeispiel dafür, wie entscheidend die Motivation für den Erfolg ist.</em></span></p>
<h6><span style="font-size: large;">&#8220;Learning by doing&#8221;</span></h6>
<p><span style="font-size: large;">&#8220;Es ist zu schwierig, eine Sprache zu lernen&#8221;, sagen viele Menschen.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Ja, es stimmt. Es <em>kann </em>schwierig und unangenehm sein &#8211; vor allem wenn man Anfänger ist.</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Gleichermaßen stimmt es, dass es weder leicht noch angenehm ist, Bier-Trinker zu werden &#8211; vor allem wenn man Anfänger ist. Hat Ihr erstes Bier wirklich so traumhaft geschmeckt? Oder der erste Kaffee?</span></p>
<p><span style="font-size: large;">In allen drei Fällen gilt: Übung macht den Meister.</span></p>
<h6><span style="font-size: large;">Motivation</span></h6>
<p><span style="font-size: large;">Warum fangen Menschen an, Zigaretten zu rauchen? Die Motivation, der Wille oder der Druck ist entscheidend, um die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden. Was gewinnt man daraus? Ansehen (&#8220;cool&#8221; sein)? Zusammengehörigkeit (für Teenager besonders wichtig)? Ähnlich ist es beim Lernen von Sprachen. Wer eine Sprache lernt, will etwas damit erreichen, das mehr als nur der Erwerb von Wortschatz und Grammatik ist. Vor allem Englisch <em>muss</em> man können, sonst &#8220;fehlt etwas&#8221; (&#8220;Was? Sie haben nie Englisch gelernt?&#8221;). Also, was wollen Sie durch Sprachen erreichen? Wie wollen Sie von anderen wahrgenommen werden?</span></p>
<h6><span style="font-size: large;">Durchhaltevermögen</span></h6>
<p><span style="font-size: large;"><img class="alignright size-full wp-image-1933" title="bier01" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/10/bier01.jpg" alt="" width="150" height="226" />Das Biertrinken mag schlecht für die Gesundheit sein, aber es ist ein tolles Beispiel für die menschliche Fähigkeit, sich an unangenehme Tätigkeiten zu gewöhnen, bis sie als angenehm empfunden werden. Erinnern Sie sich an Ihr erstes Bier? Es hat bestimmt bitter geschmeckt, und es hat nicht sehr lange gedauert, bis Sie betrunken waren. Langsam aber sicher haben Sie sich daran gewöhnt, und mittlerweile wissen Sie, wie viel Bier Sie trinken können, bevor es unangenehm wird und Sie (verantwortungsbewusst) aufhören müssen. Ähnlich ist es mit dem Sprachenlernen. Man fängt mit kleineren Lernzielen an und Schritt für Schritt erhöht man den Kontakt mit der Sprache. Wenn Sie akzeptieren, dass es anfangs schwierig und unangenehm sein wird und dass es dann später einfacher wird und sich lohnen wird, bauen Sie auf Ihre Art und Weise Ihre Englischkenntnisse auf. Damit sind Sie auf dem besten Weg, &#8220;süchtig&#8221; nach Sprachen zu werden.</span></p>
<h6><span style="font-size: large;">Der Motivationskick</span></h6>
<p><span style="font-size: large;">Ich weiß nicht, wie es bei Ihnen ist, aber auf den ersten Kaffee am Morgen will ich nicht verzichten &#8211; Ruhe, Zeitung und der wachmachende Koffeinkick. Absolut herrlich! Einige Kunden von mir sehen das Englischlernen tatsächlich als eine Oase der Entspannung im stressigen Alltag! Welchen &#8216;Kick&#8217; könnte es beim Sprachenlernen geben, der Ihr Bedürfnis nach Englisch regelmäßig befriedigt und Ihnen eine kleine &#8220;Auszeit&#8221; schenkt?</span></p>
<h6><span style="font-size: large;">Gewohnheiten etablieren</span></h6>
<p><span style="font-size: large;">Kaffee trinkt man meistens zu bestimmten Uhrzeiten &#8211; kurz nach dem Aufstehen, in der Mittagspause, nach dem Essen, usw. Solche Gewohnheiten haben fast Ritualcharakter. Der erfolgreiche Lerner etabliert auch solche Gewohnheiten, die es ihm leichter machen, regelmäßig zu üben. Wie und wo würden Sie sich tagsüber regelmäßige Pausen gönnen, um Englisch zu üben? Wie und wo könnten Sie Ihre tägliche &#8220;Englisch-Dosis&#8221; bekommen?</span></p>
<h6><span style="font-size: large;">&#8220;Sprachen gefährden die Gesundheit&#8221;..</span></h6>
<p><span style="font-size: large;">&#8230;wird wohl nie auf der Verpackung eines Sprachprodukts stehen. Das Sprachenlernen kostet auch nur einen Bruchteil dessen, was das Rauchen kostet, und im Gegensatz zu Koffein erhöht es den Blutdruck nicht (na ja, meistens nicht). Und ein erfolgreicher Sprachlerner wird sicher länger leben als ein erfolgreicher Raucher.</span></p>
<h6><span style="font-size: large;">Kein Vergleich?</span></h6>
<p><span style="font-size: large;">Vielleicht gehe ich zu weit, wenn ich das Rauchen mit dem Sprachenlernen vergleiche. Vielleicht ist das Kaffeetrinken mit dem Sprachenlernen nicht wirklich vergleichbar. Sprachenlernen als Sucht? Das ist verrückt!</span></p>
<p><span style="font-size: large;">Was ich mit diesem Artikel zum Ausdruck bringen will: Es gibt durchaus viele Beispiele im Leben dafür, wie man eine neue (sogar unangenehme) Tätigkeit ohne Mühe lernen und meistern kann, ohne dass man &#8220;Experten&#8221; einschalten muss. Und ähnlich kann es mit Englisch funktionieren. Sobald das Gehirn das Englischlernen als &#8220;<a title="Englisch mit Ihrem inneren Schweinehund" href="http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund">notwendig</a>&#8221; einstuft, stellt sich nicht mehr die Frage, ob man überhaupt in der Lage ist, Englisch erfolgreich zu lernen, sondern wann, wo und wie oft man seine regelmäßige &#8220;Dosis&#8221; bekommt, um das innere Bedürfnis nach Englisch zu stillen. Wenn Sie diesen Punkt erreicht haben, werden die Worte &#8220;<a title="How to drive a car" href="http://www.lernerleben.de/how-to-drive-a-car">zu schwierig</a>&#8221; Sie nie wieder davon abhalten können, Englisch zu lernen. Und hoffentlich werden Sie diese &#8220;Sucht&#8221; Ihr ganzes Leben lang nie los.</span></p>
<div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/the-elephants-chains" rel="bookmark" class="crp_title">The elephant&#8217;s chains</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/everyones-better-than-me" rel="bookmark" class="crp_title">Everyone&#8217;s better than me</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/myths-about-mistakes" rel="bookmark" class="crp_title">Myths about mistakes</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/englisch-mit-ihrem-inneren-schweinehund" rel="bookmark" class="crp_title">Englisch mit Ihrem inneren Schweinehund</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/language-learning-lies" rel="bookmark" class="crp_title">Language learning lies</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/suechtig-nach-sprachen/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Build your language house</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/language-house</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/language-house#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 16:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=2541</guid>
		<description><![CDATA[Learn a language? You may as well ask me to build my own house!  Are you building or have you built &#8211; just like the typical Bavarian &#8211; your own house? Yes? Well, what makes you think you can&#8217;t learn a language? Let&#8217;s face facts. You committed yourself to spending probably two years of your&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/language-house" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Learn a language? You may as well ask me to build my own house! </em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2542" title="house2" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/11/house2.jpg" alt="" width="677" height="142" /></p>
<p>Are you building or have you built &#8211; just like the typical Bavarian &#8211; your own house?</p>
<p>Yes? Well, what makes you think you can&#8217;t learn a language?</p>
<p>Let&#8217;s face facts. You committed yourself to spending probably two years of your life, hundreds of thousands of Euro, every spare minute you had, maybe even damaged your health while doing so, to building a house. You&#8217;d never done it before and had no skills to draw on.</p>
<p>And yet you did it.</p>
<p>What helped you? Did you have a vision in your head of <em>your</em> house on <em>your</em> land with <em>your</em> children playing in <em>your</em> garden?. </p>
<p>Was the thought of renting all your life too horrific to consider?</p>
<p>Was it the challenge of doing something with your hands? Or was it what everyone in your family did? Was it an opportunity too good to waste?</p>
<p>Did you have people who could help you do the building work (family/friends/building companies) and did you draw on their help at the right moment?</p>
<p>Did you have a good idea of the time, resource and financial investment, knew it would be hard work but that it would be worth it in the end?</p>
<p>Did you have an idea of the stages (planning permission, foundations, walls, installations, decorations, furniture) and knew where to get advice?</p>
<p>And once you&#8217;d built your house, did you then continue improving and maintaining it over the years?</p>
<p>Yes? So what makes you think you can&#8217;t learn a language?</p>
<h2>&#8220;Build your own language house&#8221;</h2>
<div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/language-learning-lies" rel="bookmark" class="crp_title">Language learning lies</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/how-to-drive-a-car" rel="bookmark" class="crp_title">How to drive a car</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/redefining-the-vocabulary" rel="bookmark" class="crp_title">Redefining the vocabulary</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/all-you-need-is-talent" rel="bookmark" class="crp_title">All you need is talent?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/the-elephants-chains" rel="bookmark" class="crp_title">The elephant&#8217;s chains</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/language-house/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Myths about mistakes</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/myths-about-mistakes</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/myths-about-mistakes#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 16:10:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Englisch-Training]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=2531</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;For God&#8217;s sake, don&#8217;t do that or you will stay that way..&#8221; No-one likes to make mistakes. No amount of trying to convince you it&#8217;s &#8220;all part of the learning process&#8221; will make anyone feel happy to do so (well, in most cases, anyway). But how bad is it to make mistakes?  Do you remember&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/myths-about-mistakes" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h6>&#8220;For God&#8217;s sake, don&#8217;t do that or you will stay that way..&#8221;</h6>
<p><em>No-one likes to make mistakes. No amount of trying to convince you it&#8217;s &#8220;all part of the learning process&#8221; will make anyone feel happy to do so (well, in most cases, anyway). But how bad is it to make mistakes? </em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2538 image" title="stop-sign_200x255.shkl" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/11/stop-sign_200x255.shkl_.jpg" alt="" width="200" height="255" /><span style="font-style: normal;">Do you remember people telling you not to do something wrong because you would stay that way? Well, you probably did it and it didn&#8217;t stay that way. Or did you actually go blind (that one was for the men amongst you)?</span></p>
<p>There are an awful lot of myths and pseudo-scientific explanations connected to making mistakes in language learning. The biggest and most widely-held belief is:</p>
<h6 style="text-align: center;">Avoid mistakes or you will never be free of them</h6>
<p>Unsurprisingly, many German people strongly believe this is fact, not a fairy tale. The same people who say &#8220;learn from your mistakes&#8221; don&#8217;t allow themselves the luxury of making mistakes.</p>
<h6>How language training deals with mistakes</h6>
<p>Language training is designed to take people step-by-step through stages of learning, from simple to more advanced. The idea is to make sure that learners make as few mistakes as possible and have as many moments of success as possible. Material is adapted to suit the level of the learners and to avoid them being forced into a negative downward spiral of being overwhelmed by complex new language structures. &#8220;Softly, softly, catchy monkey&#8221;, goes the saying&#8230;.</p>
<p>Without a doubt, this is a laudable way of approaching language learning: structured, gentle. However, the world is just not quite so simple. No course can be so designed that it is exactly the right level for all or any of the learners, or that it is taught in such a way that perfectly suits all or any of the learners. Plus, the &#8220;for God&#8217;s sake don&#8217;t frighten them&#8221; attitude creates a nice safe world for learners that is far from the &#8220;brutal&#8221; world of the native speaking wilderness out there.</p>
<h6>Learners need to be made aware of how they are being taught and authentic material should also be introduced &#8211; even at early stages.</h6>
<div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/all-you-need-is-talent" rel="bookmark" class="crp_title">All you need is talent?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/language-learning-lies" rel="bookmark" class="crp_title">Language learning lies</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/the-elephants-chains" rel="bookmark" class="crp_title">The elephant&#8217;s chains</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/redefining-the-vocabulary" rel="bookmark" class="crp_title">Redefining the vocabulary</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/who-needs-an-english-trainer" rel="bookmark" class="crp_title">Who needs an English trainer?</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/myths-about-mistakes/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Redefining the vocabulary</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/redefining-the-vocabulary</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/redefining-the-vocabulary#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 15:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=2524</guid>
		<description><![CDATA[Words have power. Without being aware of it, we label our language skills and ourselves in ways that are often less than helpful. Time to change those labels. When talking about our own ability with a language, we tend to apply labels. Although labels are useful in helping us to identify, they can also limit&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/redefining-the-vocabulary" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Words have power. Without being aware of it, we label our language skills and ourselves in ways that are often less than helpful. Time to change those labels.</em></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2527 image" title="dumbbells sport fitness_300x198.shkl" src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/11/dumbbells-sport-fitness_300x198.shkl_.jpeg" alt="" width="300" height="198" />When talking about our own ability with a language, we tend to apply labels. Although labels are useful in helping us to identify, they can also limit us. If you only use the word &#8220;fruit&#8221; when you want to buy apples, bananas, oranges at a market, you will be there a long time. Likewise referring to someone&#8217;s (or your own) language skills as &#8220;good&#8221; is not helpful in deciding the best course of action.</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Label 1: &#8220;Good&#8221; and &#8220;bad&#8221; learner/language skills/level</h2>
<p>This is the granddaddy of labelling and beloved of all language trainers when talking about their learners: &#8220;Johann is a good learner&#8221;, &#8220;Maria has good language skills&#8221;. What does &#8220;good&#8221; mean? What can this person do that someone who is &#8220;bad&#8221; cannot? It is totally subjective. As teacher trainer at a language institute, I forbade the trainers from using these words to describe other learners, instead making them clarify what this person can do. &#8220;In situation X, this person can express Y to a Z% of accuracy, fluency and appropriateness&#8221;. They weren&#8217;t happy about that. Old habits die hard.</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Label 2: &#8220;Strong&#8221; and &#8220;weak&#8221;, &#8220;strengths&#8221; and &#8220;weaknesses&#8221;</h2>
<p>If learning a language were the same as body building, then you could talk about &#8220;strengths&#8221; and &#8220;weaknesses&#8221;. Finding out your &#8220;weaknesses&#8221; is totally subjective and a great way for language schools to make money because no-one likes to be weak. Again, it is best to refer to the areas that people feel &#8220;comfortable&#8221; in, where they have more &#8220;experience&#8221;. And so on. Likewise, when a language trainer/school talks about &#8220;analysis&#8221; of your &#8220;strengths and weaknesses&#8221;, then you may be forgiven for feeling uncomfortable (&#8220;Analysis? Oh my God&#8221;)</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Label 3: &#8220;beginner&#8221;, &#8220;advanced&#8221;, &#8220;high level&#8221; and &#8220;low level&#8221;</h2>
<p>These are labels that are probably not as bad as labels 1 and 2 but still not helpful. Language schools like to place people into levels so that it is easier to provide them with courses. This makes sense but some people can feel bad about having a &#8220;low&#8221; level. The question should be, what can this person do at the level at which they find themselves? The <a href="http://www.coe.int/T/DG4/Linguistic/CADRE_EN.asp">Common European Framework of Reference for languages</a> is a much more accurate (but not perfect) and less judgmental way of defining someone&#8217;s level.</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Label 4: &#8220;teacher&#8221;, &#8220;school&#8221;, &#8220;pupil&#8221;, &#8220;test&#8221; and &#8220;homework&#8221;</h2>
<p>Many language learners&#8217; first experience of English was in school. And the memories are often not positive. But now they are adults and business people. Let&#8217;s leave such terminology where it belongs &#8211; in school, with children. I personally prefer to refer to myself as a &#8220;trainer&#8221; or a &#8220;coach&#8221;, my customers as, well, &#8220;my customers&#8221; or as &#8220;training participants&#8221;, or in a group as &#8220;team members&#8221;, and the work they do outside the training &#8220;session&#8221; (not &#8220;lesson&#8221;) as &#8220;preparation work&#8221; or &#8220;work results&#8221;, or whatever seems appropriate. </p>
<p>What does this all matter, you may ask? For the learner, it helps them free their mind from the idea of learning English as being only connected to school. For the trainer, it means you become more aware of the motivational role you play &#8211; your feedback to your customer is more important than you think? For both, it will help balance out the power relationship and help your customer become an active creator of their own language success.</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">&#8220;Forgive him Father, for he knows not what he says..&#8221;</h2>
<div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/language-learning-lies" rel="bookmark" class="crp_title">Language learning lies</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/who-needs-an-english-trainer" rel="bookmark" class="crp_title">Who needs an English trainer?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/everyones-better-than-me" rel="bookmark" class="crp_title">Everyone&#8217;s better than me</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/myths-about-mistakes" rel="bookmark" class="crp_title">Myths about mistakes</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/all-you-need-is-talent" rel="bookmark" class="crp_title">All you need is talent?</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/redefining-the-vocabulary/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Language learning lies</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/language-learning-lies</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/language-learning-lies#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 15:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Überzeugung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=2521</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Coulda, shoulda, oughta &#8211; but didn&#8217;t&#8230;&#8221; Let&#8217;s face it. You would like to put a grammar book under your bed and wake up in the morning fluent. We all would. It&#8217;s just not going to happen. Unfortunately, learning a language is a long-term activity and don&#8217;t let anyone tell you otherwise. There are a number&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/language-learning-lies" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8220;Coulda, shoulda, oughta &#8211; but didn&#8217;t&#8230;&#8221;</h3>
<p><em>Let&#8217;s face it. You would like to put a grammar book under your bed and wake up in the morning fluent. We all would. It&#8217;s just not going to happen.</em></p>
<p>Unfortunately, learning a language is a long-term activity and don&#8217;t let anyone tell you otherwise. There are a number of lies that are spread about language learning, myths that need to be debunked if you are going to get anywhere. Here are some of them. </p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Lie 1: &#8220;It&#8217;s easy to learn a language&#8221;</h2>
<p>Many learning product manufacturers make this claim as a way of marketing their products to us in words that will appeal. No doubt, some products are more effective, more interactive, even more fun than others. But you still have to learn. Often, these products are highly effective at making the meaning of what you are learning clear, but understanding is only part of the learning process. And then, why should learning be easy or fun? Define easy. Define fun. A mountain climber is attracted to the challenge of the mountain. And what interests me can bore you.</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Lie 2: Some people have a talent for learning languages, or &#8220;I&#8217;m just not the learning type&#8221;</h2>
<p>This lie is the favourite of those who find learning languages difficult. They want to believe that there are some who can effortlessly learn because these people have a <a href="all-you-need-is-talent/">natural talent</a>. But, just as Olympic athletes and virtuoso musicians make it to the top by dedicating themselves, language learners who reach the &#8220;top&#8221; have also spent far more time learning than those whose language capabilities are not quite as advanced.</p>
<p>Everyone can learn. Life is about learning. We learn new things every day. To say you don&#8217;t have the capability or talent to learn is, frankly, rubbish. </p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Lie 3: &#8220;It&#8217;s all about the right method&#8221;</h2>
<p>If 99 people use method X and it works fine for them but the 100th person uses it and it doesn&#8217;t work, does this mean that person 100 is stupid? Or unable to learn? Let&#8217;s imagine we are talking about diets. There are thousands of diets that all claim to be the best. And, no doubt, for some people they do work. There is even a diet where you go and stay on a mountain top for two weeks and eat sausages and drink beer while doing no exercise and still find yourself losing a stone in weight (something to do with the thinner air stimulating your metabolism). But this diet can not find it&#8217;s place in our daily routine (unless we live on a mountain) and so will fail. The same is with methods. The best method is the one that works for you!</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Lie 4: &#8220;I should be better than I am because I&#8217;ve been learning the language for X years&#8221;</h2>
<p>This lie is a frustration reaction. They confuse the passing of time with the acquisition of learning. Example, typically, a German person has English lessons once a week for 90 minutes in a group of six to eight participants (typical situation in a private language school). If each person in the group speaks for the same amount of time, that&#8217;s 11 &#8211; 15 minutes speaking time per week. Not much practice, eh? With a course stretching over 40 weeks, that&#8217;s a maximum of 7 &#8211; 10 hours speaking time after 365 days of &#8220;learning&#8221;. Anyone who can say anything in the language after this little amount of practise should be commended!</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Lie 5: &#8220;I don&#8217;t have time to learn&#8221;, or &#8220;I&#8217;m too lazy&#8221;</h2>
<p>This is a language learning killer! Even the most convincing of trainers cannot counter this argument. This is a question of priority. In effect, the learner is saying that he or she considers English to be too low priority. Only when English suddenly becomes an urgent priority will the learner (perhaps) find time for learning, just like the Government has no money until disaster strikes and then it springs into action. Those who think they &#8220;should&#8221; learn often know that they could find the time if they want to but are too &#8220;lazy&#8221;. Again, this is often not the case but rather a subconscious realisation that learning the language is a &#8220;nice-to-have&#8221; but not a &#8220;must&#8221;. Result: the motivation to learn is not there. It will come when needed, mark my words!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-size: 1.5em;">Don&#8217;t lie to yourself. Don&#8217;t let others lie to you. Do it because you want to and know why you are doing it.</h2>
<p>&nbsp;</p><div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/who-needs-an-english-trainer" rel="bookmark" class="crp_title">Who needs an English trainer?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/redefining-the-vocabulary" rel="bookmark" class="crp_title">Redefining the vocabulary</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/the-elephants-chains" rel="bookmark" class="crp_title">The elephant&#8217;s chains</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/all-you-need-is-talent" rel="bookmark" class="crp_title">All you need is talent?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/myths-about-mistakes" rel="bookmark" class="crp_title">Myths about mistakes</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/language-learning-lies/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Listen like a baseball player</title>
		<link>http://www.lernerleben.de/listen-like-a-baseball-player</link>
		<comments>http://www.lernerleben.de/listen-like-a-baseball-player#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 15:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Donal Elsted</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hören]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachlernstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Umgang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.lernerleben.de/?p=2510</guid>
		<description><![CDATA[Native speakers speak too fast? Learn from the baseball professionals. Many language learners are put off listening to native speakers because they &#8220;speak too fast&#8221;. Speed overwhelms them and are unable to make out individual words. So, what can they do? A baseball trainer told me how he trains people to mentally slow down the&#160;<a href="http://www.lernerleben.de/listen-like-a-baseball-player" class="read-more">Continue Reading</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Native speakers speak too fast? Learn from the baseball professionals.</em></p>
<p><img src="http://www.lernerleben.de/wp-content/uploads/2011/11/baseball-glove_700x122.shkl_680x119.shkl_.jpg" alt="" title="baseball-glove_700x122.shkl_680x119.shkl" width="680" height="119" class="aligncenter size-full wp-image-2518" /></p>
<p>Many language learners are put off listening to native speakers because they &#8220;speak too fast&#8221;. Speed overwhelms them and are unable to make out individual words. So, what can they do?</p>
<p>A baseball trainer told me how he trains people to mentally slow down the ball. In baseball, the ball is pitched at a tremendous speed (the world record is 100 mph) and reaches the catcher in a split-second. So, how can a player hope to see it? The answer: prediction.</p>
<p>The more experience a player has, the more they are able to predict the trajectory of the ball. This allows them to get into position to hit the ball. Furthermore, they use a form of trance to &#8220;relax&#8221; into the ball. Their eyes become keener and they are more able to follow the ball in flight.</p>
<p>And what does this mean for language learners?</p>
<p>The more you listen, the more you are able to relax into the language. The more you relax, the more you are able to understand. The more you understand, the more you can predict what the speaker is going to say. You are always then a little &#8220;ahead of the game&#8221;. You expect the speaker to say a particular thing (&#8220;predict the trajectory&#8221;) and are able to prepare an answer (&#8220;get into position&#8221;). </p>
<p>Predicting is something we do all the time. Sometimes we are wrong (&#8220;we miss the ball&#8221;) but often we predict it correctly. The more often we practice, the more likely we are to predict correctly (&#8220;hit the ball&#8221;).</p>
<p>So, develop your skill to predict. Use visual cues, typical phrases, typical collocations (words that often come together) to help you become more conversationally aware.</p>
<h2>&#8220;If not: three strikes and you&#8217;re out&#8221;</h2>
<div id="crp_related"><div class="line-hor"></div><h6>5 Artikel zum Weiterlesen:</h6><ol><lI><a href="http://www.lernerleben.de/at-war-with-grammar" rel="bookmark" class="crp_title">At war with grammar</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/anyone-for-tennis" rel="bookmark" class="crp_title">Anyone for tennis?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/who-needs-an-english-trainer" rel="bookmark" class="crp_title">Who needs an English trainer?</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/myths-about-mistakes" rel="bookmark" class="crp_title">Myths about mistakes</a></li><lI><a href="http://www.lernerleben.de/language-learning-lies" rel="bookmark" class="crp_title">Language learning lies</a></li></ol></div>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.lernerleben.de/listen-like-a-baseball-player/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

